Grundsätze


Um in Zukunft bestehen zu können, war es in der Landwirtschaft seit jeher notwendig sich zu verändern.

Wir versuchen im Einklang mit der Natur einen Weg zu finden, den Hof für die nächsten Generationen zu erhalten.

 

Dieser Weg wurde bereits von meiner Mutter 1988 eingeschlagen, seit damals wird unser Hof nach biologischen Grundsätzen bewirtschaftet. Zu Beginn der 90er Jahre stellten wir von Milchvieh auf Mutterkuhhaltung um.

Als wir im Jahr 2014 den Betrieb übernahmen, konnten wir den eingeschlagenen Weg so weiter gehen.

Für uns war klar, dass wir nicht günstige Milch oder Fleisch in großer Menge für den Weltmarkt produzieren wollen.

 

Vielmehr wollen wir mit unseren natürlichen Gegebenheiten für den Markt vor Ort produzieren.

Es ist sicher für beide Seiten ein Gewinn, wenn sich Landwirt und Verbraucher wieder kennen.

Wir freuen uns, wenn unsere Kunden wissen wollen wie unsere Tiere aufwachsen

und wer bei uns sieht, wie die Tiere leben kann mit guten Gewissen Fleisch genießen. 


 

 

 

 

 

Familie Sappl 2018



Hofgeschichte

Im Ratzenwinkl gibt es eine abwechslungsreiche Natur, so liegen die besten Felder und Wiesen im flachen Isartal.

Aber es gibt auch viele von Eiszeit und Isar geschaffene Hanglagen auf denen sich Viehweiden oder Wald befindet.

Mehrere Quellen und deren Bäche versorgen unsere Tiere ganz natürlich mit Wasser.

 

Der Hausname Zwickerhof weißt ebenfalls auf dessen Lage hin, Zwick und Zwicke waren Flurnamen, wie der Winkel oder der Anger. Ein Zwick ist ein großes Grünland mit hochziehender Flur die schließlich von Wald gesäumt wird.

An diesem geschützten Ort wird also sicher schon seit sehr langer Zeit Landwirtschaft betrieben.

 

Die Geschichte des Zwickerhof's im Ratzenwinkl reicht fast 1000 Jahre in die Vergangenheit zurück.

Der Ratzenwinkl hieß früher Razenwinchele, so wurde er zumindest im Jahr 1171 zum ersten mal urkundlich erwähnt.

Die Bezeichnung stammt wohl vom ursprünglichen Besitzer oder Lehensherr einem Razo oder Rasso.

Der bekannteste Rasso war der heilige Graf Rasso vom Dießen, lebte vor ca 100 Jahre vorher am Ammersee und war ein Graf des Hauses Dießen-Andechs-Meranien's. Vielleicht war er der inzwischen unbekannte Namenspatron.

Über die Jahrhunderte entwickelte sich wohl später im Volksmund die heutige Bezeichnung Ratzenwinkl.

 

Belegt ist auch, dass die Bauern auf dem Zwickerhof ab dem Jahr 1552 Eckler hießen, was später zu Öckler wurde.

Im Jahre 1901 heiratet dann ein Martin Sappl aus Ellbach in den Hof ein, seit damals heißen die Zwickerbauern Sappl. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maria und Martin Sappl mit ihren Kindern ca 1912